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Virtuelle Bundesliga

Playoff-Turnier der TAG Heuer Virtuelle Bundesliga - 19 Finalisten stehen bereits fest

Playoff-Turnier der TAG Heuer Virtuelle Bundesliga - 19 Finalisten stehen bereits fest

Köln - 128 Gamer kamen am 10. und 11. März in der Seifenfabrik in Düsseldorf zusammen, um 18 der 24 Plätze für das große Finale der TAG Heuer Virtuellen Bundesliga auszuspielen. Auf dem Weg zum Ticket galt es, sich gegen namhafte und weniger bekannte Gegner aus der eSport-Szene durchzusetzen. Je 64 Teilnehmen traten an der Xbox One und der PS4 gegeneinander an. Nach der Gruppenphase musste die Gruppensieger noch zwei, die zweit- und drittplatzierten drei K.O.-Runden mit Hin- und Rückspiel überstehen. Die Ergebnisse auf beiden Konsolen veranschaulichten dabei, wie eng die Leistungsspitze in FIFA 18 beisammen liegt. Die meisten Duelle waren äußerst umkämpft.

Wie gut das FIFA-Niveau mittlerweile in Deutschland ist, bekamen auch prominente FIFA-Größen wie Erhan "Dr. Erhano" Kayman, Mohammed "MoAubameyang" Harkous, Marvin "M4rv" oder Benedikt "Saltz0r" Saltzer zu spüren. Die vier prominenten Profis verpassten allesamt die Finalqualifikation. Am bittersten war das Aus für "MoAubameyang", der sich in der Finalrunde mit 2:4 und 4:3 nur denkbar knapp dem für den 1. FC Köln startenden Jan-Niklas „cl23-jnf“ Flöck geschlagen geben musste.

Newcomer "proownez" überzeugt

Harkous war auch der einzige aus dem prominenten Quartett, der dank dem TAG Heuer Wildcardturnier eine zweite Chance auf die Finalteilnahme bekam. Die jeweils acht unterlegenen Spieler der Finalrunde auf beiden Konsolen spielten im K.O.-System ohne Rückspiel zwei weitere Finalisten aus. Danny „proownez“ Liepolt auf der Xbox und Georgios „Georgios7“Papatolis auf der Playstation ergriffen diese Chance beim Schopfe und sind ebenfalls beim Finale dabei. Gerade vom FIFA-YouTuber "proownez" ist das eine ganz starke Leistung, denn der 21-Jährige unterschrieb erst Anfang des Jahres seinen ersten Profivertrag.

Beim Playoff-Turnier in Düsseldorf trumpften auch die Vertreter der Bundesliga groß auf. Sechs der 18 Finalisten nahmen dank einer Clubcard an dem Event teil und enttäuschten keineswegs. Timo “TimoX” Siep (VfL Wolfsburg), Erol “NG_Erol” Bernhardt (Hannover 96), Georgios „GPapatolis” Papatolis (Borussia Mönchengladbach), Timo „Praii“ Gruneisen (1. FC Köln), Tim “Tim Latka” Schwartmann (Schalke 04) und Michael “Megabit” Bittner (VfL Bochum) werden ihre Farben auch im Finale vertreten.

Zwei VBL-Meister im Finale

Da wartet bereits Cihan „Cihan_Official“ Yasarlar auf die Herausforderer, denn der eSportler von RB Leipzig ist als Titelverteidiger direkt qualifiziert. Yasarlar ist allerdings nicht der einzige im Feld, der weiß, wie es sich anfühlt die Meisterschale in die Höhe zu stemmen. Mit Niklas „NRaseck“ Raseck steht der Sieger von 2015 auch in diesem Jahr wieder im Finale. Kevin Assia (VBL-Meister 2013) und Daniel Butenko (VBL-Meister 2016) scheiterten jeweils in der Finalrunde und sind diesmal nicht beim Finale dabei. Raseck und Yasarlar sind damit bislang die einzigen Spieler im Finalfeld, die die VBL zum zweiten Mal gewinnen könnten. Das ist bislang noch keinem eSportler gelungen. Die letzten fünf Plätze für das Finalturnier werden per Wildcard vergeben. Weitere Informationen dazu folgen.

Diese Spieler stehen als Finalisten auf der PS4 fest:

Tim „TheStrxngeR“ Katnawatos, Christoph „xThe Punisher96x“ Geule, Georgios „Georgios7“Papatolis (im TAG HeuerWildcardturnier qualifiziert), Erol„NG_Erol“ Bernhardt, Tobias „Haraldbtrueger“Wiesenfeldt, Jan-Niklas „cl23-jnf“ Flöck, Axel „TwoMillionWays“ Waldmannstetter, Dennis „DeHammer“ Hammer, Timo „TimoX“ Siep, Cihan „Cihan_Official“ Yasarlar (Titelverteidiger)

Das sind die Finalisten auf der Xbox One:

Tim „S04 Tim Latka“ Schwartmann, Marcel „Juno16x“ Holy, Mario „elast1cooo“ Pflumm, Niklas „NRaseck“ Raseck, Michael „MegaBit“ Bittner, Lukas „Sakul970611“ Vonderheide, Timo „Praii“ Gruneisen, Mario „MMayo“ Reubold, Danny „proownez“ Liepolt (im TAG HeuerWildcardturnier qualifiziert)